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Giftpflanzen für Pferde



Stall und Weidezubehör! !!




Sowohl in den Medien als auch an den schwarzen Brettern vieler Reitställe wird zurzeit vor einer Pflanze gewarnt, deren Genuss für das gesundheitliche Wohl des Pferdes eine massive Bedrohung darstellt. Die Rede ist vom gelb blühenden hoch giftigen Jakobskreuzkraut, das sich aufgrund der langen Trockenheit des Aprils auf den heimischen Wiesen nicht nur ausgesprochen wohl fühlt, sondern sich dort auch mit rasanter Geschwindigkeit ausbreitet.
Aber nicht nur auf der Wiese ist das Jakobskreuzkraut eine Bedrohung für die Pferdegesundheit. Auch in getrockneter Form im Heu kann es massive gesundheitliche Schäden anrichten. Damit sowohl Stall- als auch Pferdebesitzer ihre Weiden möglichst frei von Jakobskreuzkraut halten können, ist es essenziell, dass die für Pferde und Rinder giftige Pflanze frühzeitig erkannt wird.

Wie sieht das Jakobskreuzkraut aus?
Das Jakobskreuzkraut ist eine zwei oder mehrjährige Pflanze, wird zwischen 30 und 100 cm groß und fällt in seiner Blüte vor allem durch seine kräftige Gelbfärbung auf. Die grünen Blätter der Giftpflanze sind fiederteilig und haben rechtwinklig abstehende Zipfel. Zerreibt man die Blätter, so strömen diese einen äußerst unangenehmen Geruch aus.




Jakobskreuzkraut breitet sich überall dort aus, wo ihm ungehindert die Möglichkeit dazu geboten wird. So bevorzugt es neben wenig genutzten oder schlecht gepflegten Weiden, auch Böschungen, brachliegende Flächen und Wegränder.Wo findet man häufig Jakobskreuzkraut?

Das Jakobskreuzkraut ist durch die verschiedenen Alkaloide, die in der gesamten Pflanze enthalten sind, besonders für junge, unerfahrene Pferde und Fohlen eine Bedrohung, da diese Tiere aus Neugier das Jakobskreuzkraut aufnehmen können. Ältere Pferde rühren die Giftpflanze auf der Weide meistens nicht an.
Da das Jakobskreuzkraut seine Giftigkeit jedoch auch im getrockneten Zustand nicht verliert, besteht beim Pferd aber auch die Gefahr, dass die Giftpflanze über das Heu oder die Silage aufgenommen wird. Giftigkeit des Jakobskreuzkrauts



Symptome einer Vergiftung mit Jakobskreuzkraut

Magen- und Darmbeschwerden Schwere Leberschäden Krämpfe Blutiger Durchfall Zielloses Wandern („ walking disease“) Unkoordinierte Bewegungen Gelbfärbung der Lidbindehäute

Sowohl bei einer akuten als auch bei einer chronischen Jakobskreuzvergiftung bestehen in der Regel keine Heilungschancen für das Pferd. Die Vergiftung endet entweder innerhalb weniger Tage, oder bei einer schleichenden Vergiftung, innerhalb weniger Wochen oder Monate tödlich.


Wie verhindert man die Ausbreitung von Jakobskreuzkraut?

In erster Linie muss man natürlich verhindern, dass die Giftpflanze zur Blüte, und damit auch zur Samenreifung gelangt. Einzelne Pflanzen müssen mit den Wurzeln ausgestochen und vernichtet werden. Sind große Flächen betroffen, so müssen diese unbedingt vor der Blüte der Pflanzen gemäht werden.


 
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